Windows Vista, also der Nachfolger zu Codename “XP” Whistler hat Beta1 Satdium erreicht, und ich habe dazu ein wirklich sehr interessantes Video gefunden, welches das GUI Layout, namentlich Aero und einige nuzerfreundlichkeits- und sicherheitsfeatures präsentiert.
Das Video hat relativ gute Qualität und ist in englischer Sprache gehalten, was allerding nicht sonderlich stört.
Meiner Meinung nach sieht das schon recht gut aus, und ich kanns kaum erwarten meinen Rechner wiedereinmal für eine bestimmte Software aufzurüsten. Die Systemanforderungen sind zwar nicht bekannt, aber ich nehme an das ein 64Bit Prozessor, ordentlich RAM und ne riesig große Festplatte nicht schaden können. Und da Vista eindeutig 3D Beschleunigte Karten mit voller DX9 Unterstützung benötigt, wird wohl eine gute Grafikkarte nötig sein.
Naja, ohne weitere Umschweife, hier ist das Video:
Windows Vista Beta1 Video
Video hab ich mir mal angeschaut. Sieht vielversprechend aus, nur doof das man seinen Rechner aufrüsten muss. Aber irgendwann nagt halt auch der zahn der Zeit an unseren Kisten. Also abwarten wann es überhaut fertig ist und ob wir dann nicht schon aufgerüstet haben.
Sieht ja so net schlecht aus, ist aber für meinen Geschmack schon wieder bissl zu bund. Meine Augen funzen noch recht gut, da brauch ich solche Spielchen nicht. Aber was will man machen? Da es kein gleichwertiges Produkt gibt, wird man es sich wohl installn und dann den ganzen Krahm abschalten. Über Geschmack lässt sich net streiten, jedem sein Ding.
Hab grad folgendes bezüglich Hardware gefunden, kann ich aber nich so recht glauben, da bei uns auf Arbeit die Beta 1 sowie das Avalon-Paket (GUI), welches extra installiert werden mußte auch auf nem 1,4 Ghz Pentium M mit 512 MB RAM sowie ner ATI 9700 Mobile mit 64 MB läuft. Naja, wobei man da nicht von laufen sprechen sollte sondern eher von kriechen. Aber hier die offiziellen Aussagen:
Nigel Page, Stratege bei Microsoft Australien, sprach dabei von einem optimalen Betrieb von Windows Vista und dessen GUI „Aero Glass“ mit einer Grafikkarte mit mindestens 256 MB Speicher, 2 GB Hauptspeicher und einer SATA II-Festplatte mit NCQ. In einem entsprechendem Interview mit dem APC Magazine war erneut das Thema Benutzeroberfläche und Grafikkartenleistung dominierend. Hier wurde erwähnt, dass Microsofts neues Grafiktreibermodell „LDDM“ (Longhorn Display Driver Model) nicht mehr auf Bitmap- sondern auf dreidimensionalen Vektorgrafiken basiere. Dies würde einen Großteil der Arbeit, die heute die CPU erledigen würde, auf den Grafikprozessor abwälzen, was einen starken Grafikchip, viel Videospeicher („128 MB sind gut, 256 MB sind besser“) und vor allem einen schnellen Grafikbus erfordere, wobei AGP im Gegensatz zu PCI-Express x16 „nicht optimal“ sei.
In einer Zusammenfassung wurde jedoch erneut explizit eine abgespeckte Benutzeroberfläche nach Vorbild der Windows XP Luna-Oberfläche erwähnt, bei der weiterhin die CPU die Hauptarbeit der Darstellung trägt und somit auch keine schnelle Grafikkarte benötigt wird, sodass beispielsweise auch Benutzer von Notebooks Windows Vista ohne Probleme benutzen können.
Ein weiteres empfohlenes Feature eines Windows Vista-fähigen PCs ist eine Festplatte nach dem SATA II-Standard. Hierbei ist allerdings weniger die maximale Übertragungsrate von 300 MB/s wichtig, sondern vielmehr die Unterstützung von NCQ – einer Technik, die nach Meinung von Page die Leistung von Desktop-Festplatten auf SCSI-Niveau bringen kann. Weiterhin gab er sich sehr zuversichtlich, wenn es um den Geschwindigkeitsgewinn des Betriebssystems durch Dual-Core-Prozessoren geht. Auch wenn derzeit kaum multi-threaded-Applikationen auf dem Markt sind, soll Windows Vista auf einem Dual-Core-System wesentlich schneller laufen.
Als neues Problem auf dem Weg zur Multimedia-Plattform könnte sich allerdings Microsofts Weg erweisen, hochklassiges digitales Videomaterial, also Blu-ray discs, HD-DVDs oder speziell markierte Videodateien, wiederzugeben. Hierbei wird, um Raubkopierern das leben schwer zu machen, bei der Übertragung auf eine verschlüsselte Methode zurückgegriffen, die sich „HDCP“ (High Bandwidth Digital Content Protection) nennt und bereits von vielen Plasmabildschirmen unterstützt werde. Der Haken ist, dass bisher noch keine einziger PC-Bildschirm etwas mit HDCP anfangen kann und Windows Vista bei solchen Geräten nur eine verminderte Wiedergabequalität bieten wird.
Achja, Quelle