Während der Entwicklung der neuen Windows-Version “Vista” ist Microsoft im vergangenen Jahr offensichtlich an seine Grenzen gestoßen. Laut dem “Wall Street Journal” habe Windows-Manager Jim Allchin im Juli vergangenen Jahres das Microsoft-Management an den Rand der Verzweifelung getrieben mit der lapidaren Feststellung: “Es wird nicht funktionieren”.
Schöner Artikel. Kann man mal sehen das bei Microsoft doch nicht alles eitel Sonnenschen ist.
Link: Wie Windows für Microsoft zum Alptraum wurde @ PC-Welt.de
Nobody is Perfekt, sag ich mal. Am interessantesten find ich ja den letzten Abschnitt:
“Windows wird künftig als stabiles, funktional schlankes Kernsystem entwickelt, für das ständig neue Features angeboten werden.”
Verständlich. Von nichts kommt auch nichts, und so sehr wir auch manchmal auf WIndows rumhacken, kann es irgendjemand in dieser Größenordnung & Vielfalt besser? Es gibt eigentlich kein richtiges Konkurrenzprodukt, was da mithalten kann. Es ist auch verständlich, das mit zunehmender Größe ebenso die Probleme wachsen. Kakerlaken halten nicht ohne Grund mehr aus als die Menschen, letzterer ist durch sein Komplexität so anfällig. Die Russen laufen auf der Schiene, das wenn sie ein technisches System erschaffen haben daran nicht mehr rumspielen bzw. dieses verbessern. Never change a running system. Irgendwann ist nunmal das Ende des Machbaren erreicht, auch in der Software.
Eines gleich vorweg, ich will hier keinen OSwar vom Zaun
reißen!
Aber meinen Senf muß ich dennoch dazugeben.
PuffPan hat mit seinem Kommentar nur bedingt Recht.
Unbewußterweise hat er genau die Sicht auf OSs geäußert, wie
es viele Menschen eben so tun. Das ist aber subjektiv.
Es gibt Konkurrenzprodukte, die locker mithalten können,
hint: MacOS.
Nicht in Größenordnung und Vielfalt, denn das ist genau der
Knackpunkt. Die meisten Leute, die andere OSs verächtlich
beäugen betrachten Windows mitsamt der Fülle der erhältlichen
Software. Nimmt man das System ganz allein sieht die Sache
schon anders aus. Es will alles können unnd kann aber doch
nichts so richtig (ich rede hier vom Desktopbereich).
Möglicherweise war MS mit Windows mal innovativ, aber heute
noch ein System zu verkaufen, was nun mal veraltet ist,
grenzt in meinen Augen schon an Betrug, ich sage nur
_Registry_. MS hat nix anderes gemacht als an sein
Uraltsystem ein paar Luftballons dranzupappen und die ganze
Geschichte als XP zu verkaufen.
Soooo, jetzt also Vista. In meinen Augen ein totgeborenes
Kind. ABER: Hier kommt Microsofts groteske
Vermarktungsstrategie wieder zum tragen, will heißen, nur
weil sie ein paar Entwicklungen verpennt haben oder aus
Kostengründen eingespart haben und in den letzten 10 Jahren
nicht wirklich _innovativ_ waren, propagieren sie heute Vista
mit einem datenbankähnlichen Dateisystem.
Hallo? Mitte der neunziger Jahre gab es sowas schon bei BeOS
und das BFS ist noch heute unter den Top5 der
Dateisystemtechnologien. 10 Jahre alt. SkyOS bspw. nutzt das
BFS auch seit kurzem und entwickelt es weiter. Journaling
Filesystem? Da sag ich nur: Reiser FS. 3D Desktop? Gibt es
schon.
Und jetzt kommt MS und sagt, Vista wäre revolutionär? Nee,
isses nicht, kann es gar nicht sein.
Den Artikel der PCWelt habe ich im englischen Original
gelesen und da standen so Sachen drin, daß “neue” Komonenten
stufenweise in Vista eingefügt werden sollen. Per Download
durch den user. Na vielen Dank auch, ich zahle für OS und die
nächsten 5 Jahre noch die online-Kosten fürs Updating. Naja,
Millionen Menschen interessiert das ja seit Win98 schon nicht
mehr.
Desweiteren war die Rede von serverseitigen Anwendungen, die
ganz stark bei MS im Kommen sein sollen.
Logisch, da kann MS bei der Gelegenheit gleich mal auf der
Pladde des users schauen, was da noch so rumgeistert, von den
online-Kosten und den monatlichen Abo-Preisen durch MS ganz
zu schweigen
Letztlich _kann_ MS gar keinen harten Schnitt machen und von
Grund auf neue Technologien einbauen, Grund sind sie selbst.
Wenn Vista wirklich ohne Altlastenauskommen würde und from
scratch neu geschrieben werden würde, hint: API, dann stünde
Vista nämlich genauso da wie die derzeitigen alternativen
OSs, und zwar ohne umfangreiche Applikationen. Wenn bspw.
alleine Adobe alle seine Softwares für Vista neu schreiben
müßte, das wäre einfach Wahnsinn. Also wird in Redmond weiter
auf der alten Felge gefahren, glaube ich zumindest.
Eine ganze Branche wird an der eigenen Arroganz und Geldgier
eine Weile zu knabbern haben.
Übrigens, meinem Kommentar habe ich gestern schon hier
einstellen wollen, allerdings ist mir, als ich auf den
“Senden” Button gedrückt habe, erst der Firefox 1.0.7
festgefahren und der hat dann das ganze System zum Stillstand
gebracht, half nur Reset. Vielen Dank, MS und angehörige
Man, Hier ist ja richtig was los auf der Seite! *Respeekt* . Hiermit Gruß an alle die ich lange nicht mehr gesehen hab ! Also weiter so Mädels, hoffe wir sehen uns bei der Semester-Open-Party oder danach oder vorher :-))