Ein warmer Tag im Spätsommer, die Menschen blinzeln ob der Sonnenstrahlung,
Spatzen hüpfen vergnügt von Ast zu Ast auf Bäumen, die sich anschicken,
die Blätter fallen zu lassen. Ein Eichhörnchen kreuzt den Weg, die Haselnuss
sicher im Maul. Ein paar Krähen schielen aus der Luft ebenfalls nach etwas
Essbaren. Die Eicheln der alten Bäume sind da eine willkommene Quelle.
Die wenigen Wolken ziehen nur sehr langsam voran, fast scheint es dass sie stehen
und sich anschicken, alle Ewigkeit den Himmel mit einem zarten Weiss zu zieren.
Nichts, aber auch gar nichts scheint diese Idylle trüben zu können.
Doch weit…… entfernt, ganz leise, kann man einen seltsamen Chorus vernehmen.
Ein unverständlicher, sich wiederholender Singsang baut sich langsam auf und
kommt allmählich näher. Zu dem Gesang reiht sich ein dumpfes, rhytmisches
Schlagen, genau im Takt des Chores.
Und tatsächlich, je näher die Geräusche, umso deutlicher kann man die Wort-
fetzen verstehen.
Es beginnen sich erste Gestalten abzuzeichnen. Nur eine handvoll Leute, vielleicht
auch etwas mehr. Die Lautstärke donnert den kraftvollen Chorus in die friedliche Natur:
“… eL - Aa - eN — eL - Aa - eN — eL - Aa - eN — …” hallt es wieder und wieder.
Nun sind sie deutlich zu sehen, die Jünger.
Fortwährend schlagen sie im Takt auf ihre seltsam anmutenden Waffen,
dünne Rechtecke, bestückt mit nur einem halben Dutzend an Knöpfen, einige mit Buchstaben
wie bspw. “W”, “A”, “S”, “D”, andere wiederum ohne Beschriftung, dafür länglich geformt.
Die modernen Ritter schauen kampfeslustig drein.
Diese groteske Szenerie wird plötzlich von einem ohrenbetäubenden Donnerschlag
zerfetzt und schemenhaft taucht hoch oben über den Köpfen unserer Gladiatoren
ein unheimliches Monster auf. Es ist ein Troll, aber nein, nicht irgendeiner, sondern
es ist der Würfeltroll.
Er raunt mit kräftiger Stimme:” … nun, so sei es. Ihr werdet euch messen und kämpfen
bis zum letzten Milliampere, in eigenen Qualen sollt ihr euch wälzen, kein Mitleid wird
euch ereilen und nur der beste wird in den Arenen und auf den Schlachtfeldern siegen,
den anderen droht Elend und Verderben;
Der Würfel soll euch gehören, vom 02. bis zum 04. November im Jahre sieben…”
Die Wolken verdichteten sich und unter fürchterlichem Gedonner entschwand der Troll und
ließ die Kämpfer zurück. Währenddessen färbte sich der Himmel in Ehrfurcht an die
vergangenen heroischen Schlachten blutrot.
Jetzt ist es an den Kriegern ihre Seelen in glorreiche Kämpfe zu führen…
LOL,
wie immer Respekt für den Text! Echt nice.
Sehr schn, dass es im November ist. Ich hoffe, das ist für viele ein guter Zeitraum
Dann soll es so sein!!
Setzt euch auf eure Plätzen und wetzt die Tastaturen und Pads.
Mögen die Spiele beginnen und der bessere gewinnen!
Sir Prosy,
es würde mich sehr erfreuen an eurer seite zu kämpfen. somit willige ich der herausforderung mit ein und werde mich auf die blute und hoffentlich nicht letze schlacht vorbereiten; damit auch ein jeder wieder erneut ins kampfgetöse sich stürzen kann.
“… eL - Aa - eN — eL - Aa - eN — eL - Aa - eN — …”
Mensch prOSy, da scheinst du ja Zeit gehabt zu haben, so nen schicken Text zu verfassen. Muss ja Stunden - wenn gar nicht Tage - gedauert haben, sehr n1ce. *Respekt*
Würde ja gern im selbem Stil antworten, doch leider habe ich kein Germanistikstudium abgelegt, und dem würdig antworten zu können.
Also sag ich einfach: “Die ungewissheit hat ein Ende, endlich haben wir wieder ein Ziel vor Augen!”
Ich werde die ganze Zeit lächeln!!!
PS: Echt krasser Post. Fetten Respekt an…tam ta tam… prOSy!!!
Na klasse. Da bin ich in München.
:-(
:-(
:-(
:-( 
Wassen da? Oktoberfest ist doch da lange vorbei …
Novemberfest? …
Mensch ich hatte mich doch schon so gefreut und jetzt wo prOSy noch so fein gedichtet hat… kann leider auch nich bin zu ner hochzeit in AC